Humanoide Roboter – das Ende des Menschen?

Im 18.Jahrhundert gab es menschenähnliche Puppen, die zeichnen, schreiben und Musikinstrumente spielen konnten. Man nannte sie Androide, doch sie hatten ein beschränktes Bewegungsrepertoire. Es war bestimmt von den Grenzen einer mechanischen Steuerung durch Schablonen.

 

Dank Computertechnik, künstlicher Intelligenz, Mikromechanik und neuen Materialien können humanoide Roboter heute nicht nur beliebige Bewegungen ausführen, Mimik und Sprache beherrschen. Sie sind auch intelligent, lernfähig und können sich selber reproduzieren. Zunehmend verfügen sie über Autonomie.

 

Diese faszinierenden Durchbrüche sind vergleichbar mit den Errungenschaften der Nuklearphysik und der Gentechnologie. Pioniere der Robotik werden in Science+Fiction im Dialog 2012 Beispiele aus ihren bahnbrechenden Entwicklungen auf dem Weg zum humanoiden Roboter vorstellen.


Science+Fiction im Dialog 2012 wird aber auch auf die gesellschaftlichen, psychologischen und ethischen Fragen eingehen, die sich mit dem Auftreten von scheinbar oder tatsächlich autonomen Humanoiden stellen. Damit wird zum Beispiel Roboethik zum ernstzunehmenden Thema.

 

Der Kongress Science+Fiction im Dialog 2012 folgt dem Grundkonzept des ersten Kongresses von 2010 über Hirnforschung.


Science+Fiction im Dialog versteht sich als Plattform, auf der wissenschaftliche, technologische und gesellschaftliche Aspekte im Dialog vorgestellt und diskutiert werden.

 

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